Der Ethikkodex ist nicht nur ein Dokument, sondern ein gemeinsames Versprechen:
ein Bezugspunkt für alle, die im Bereich des rechtlichen Schutzes tätig sind, und ein konkretes Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Fachkräften und Bürgerinnen und Bürgern.
Der Entstehungsprozess des Ethikkodexes
Der Ethikkodex ist das Ergebnis eines partizipativen Entwicklungsprozesses, der 2025 vom Verein gefördert wurde.
Nach der Vorstellung des Entwurfs in der Mitgliederversammlung am 10. April 2025 wurde eine öffentliche Online-Konsultation gestartet, die vom 15. Juli bis zum 31. August 2025 offenstand. Bürgerinnen und Bürger, Familien, Sachwalterinnen und Sachwalter, Fachkräfte aus dem sozialen und gesundheitlichen Bereich, Einrichtungen und Vereine konnten Anregungen, Erfahrungen und Vorschläge einbringen.
Durch dieses digitale Beteiligungsinstrument wurden zahlreiche Beiträge gesammelt, die es ermöglicht haben, die Prinzipien und Inhalte des Dokuments gemeinsam festzulegen.
Der Kodex wurde anschließend während des Europäischen Forums zum rechtlichen Schutz fragiler Personen (Bozen, 3. Oktober 2025) der Öffentlichkeit vorgestellt und gemeinsam unterzeichnet – von den Erstunterzeichnenden Arno Kompatscher, Präsident der Autonomen Provinz Bozen, und Rosmarie Pamer, Vizepräsidentin, sowie weiteren Behördenvertreterinnen und Behördenvertretern, Referierenden und Teilnehmenden des Forums.
Auf europäischer Ebene präsentiert, wird der Kodex heute als Good Practice für Partizipation und geteilte Verantwortung anerkannt, unterstützt durch die Förderung des International Guardianship Network (IGN).

Lesen und teilen Sie den Ethikkodex
der Sachwalterin oder des
Sachwalters
Ein Referenzdokument zur Stärkung der Kultur des rechtlichen Schutzes,
entstanden durch Beteiligung, Zuhören und gemeinsame Gestaltung.






